Mobil sein ist wichtig

Fahrräder für Flüchtlinge in Twist

Um sich gesellschaftlich und beruflich gut zu integrieren, ist es für die Flüchtlinge in Twist wichtig, mobil zu sein. Während ein eigenes Fahrrad für die Flüchtlinge zunächst notwendiges Fortbewegungsmittel, um Freunde in Nachbarorten, Geschäfte, Ärzte oder Behörden in der Kreisstadt zu besuchen, wird das Fahrrad inzwischen auch häufig zum Erreichen von Praktikumsstellen, Ausbildungsbetrieben oder Arbeitsorten erforderlich.

Deshalb war die Freude der hauptamtlichen Flüchtlingsbetreuerin Alinda van der Spoel groß, als Sie von Heinz-Bernd Grommel, anlässlich des 25jährigen Firmenjubiläums der Grommel-Immobilien, drei gebrauchte Fahrräder für die von ihr betreuten Flüchtlinge entgegennehmen konnte.

Nicht immer sind die Sachspenden in einem so guten Zustand, dass die Räder sofort an Bedürftige weitergegeben werden können. Deshalb wird gemeinsam mit den Migranten zurzeit eine mobile Fahrradwerkstatt aufgebaut.

Mit Fördermitteln der „Stiftung helfen“, von der Nds. Sport- und Lotto-Stiftung, konnten jetzt Werkzeugkoffer angeschafft werden, die für die Reparatur von Fahrrädern zur Verfügung gestellt werden.

„Wir wollen die Flüchtlinge anleiten, kleine Reparaturen selber durchzuführen, und das erlernte an Freunde und Mitbewohner in den Unterkünften weiterzugeben. Zusammen arbeiten, voneinander lernen und Erfolge sehen, sollen motivieren, Probleme selber zu lösen!“ Hierin liegt laut van der Spoel das Ziel dieses Projektes. Darum können jetzt auch Fahrräder mit Reparaturbedarf beim Sozialamt der Gemeinde Twist abgebeben werden, die dann im Rahmen des Projektes „mobile Fahrradwerkstatt“ repariert und an Bedürftige weitergeben werden können.