Glasfaserausbau in Rühlerfeld ist abgeschlossen

Die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet ist in aller Munde. Jetzt ist es auch in Rühlerfeld angekommen. Während öffentliche Förderung dort greift, wo die Haushalte nicht mindestens über einen Anschluss von 30 Mbit/s verfügen, kümmerte sich in Rühlerfeld die Westenergie Breitband GmbH um die Umsetzung eines Glasfaser-Breitband-Projektes ohne öffentliche Förderung. Mit Erfolg. „Die Bauarbeiten in Rühlerfeld sind abgeschlossen. Das Netz ist mittlerweile offiziell in Betrieb. Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, im Zeitplan zu bleiben und die Arbeiten Ende 2020 zu beenden, so dass die Kunden jetzt mit Highspeed im Internet surfen können“, erklärt Hermann-Josef Jansen, Kommunalmanager bei Westenergie.

Im Juli 2019 startete Westenergie mit der Vorvermarktung in Rühlerfeld. Bereits ab Ende 2019 rollten die Bagger an, um zunächst die Leerrohre zu verlegen, durch die später die Glasfaserkabel gezogen wurden. Im Zuge der Arbeiten wurden insgesamt über 200 Anschlüsse in dem Gebiet erstellt. Insgesamt entschieden sich fast 60 Prozent der potentiellen Kunden das Angebot anzunehmen, und ihren Anschluss künftig über eine Glasfaserverbindung versorgen zu lassen.

Auf diesen schnellen Datenzug können auch diejenigen noch aufspringen, die bisher keinen Vertrag zur Nutzung der neuesten Technologien abgeschlossen haben. Die Westenergie Breitband GmbH, vormals innogy TelNet GmbH, ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden. Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Highspeed. Die kostenlose Hotline steht sowohl Kunden als auch möglichen Neukunden zur Verfügung. Genaue Informationen finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com. Auch telefonisch gibt es unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66 Auskunft über die Angebote.

Gerade in der jetzigen Zeit mit Home Office und Home Schooling zeigt sich, wie wichtig eine stabile und hochleistungsfähige Breitbandverbindung ist. „Mit dem weiteren Ausbau des Glasfasernetzes in unserer Gemeinde können wir den Bürgerinnen und Bürgern ein erhebliches Stück Lebensqualität bieten und den Gewerbebetrieben einen echten Standortvorteil“, freut sich Bürgermeisterin Petra Lübbers. „Um auch die Haushalte mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen, die außerhalb der Förderkulissen liegen, ist die Gemeinde auf eigenwirtschaftliche Projekte der Versorger angewiesen“ so Bürgermeisterin Lübbers weiter. Und eine noch schnellere Internetverbindung als in Rühlerfeld geht gar nicht, denn das Unternehmen hat den Ausbau in der tech-nisch modernsten Variante realisiert, der sogenannten Fttb-Technik („Fibre-to-the-building“). Hierbei wird komplett, auch auf den letzten Metern, auf Kupferverbindungen verzichtet und das Glasfaserkabel direkt bis in das Gebäude der Kunden verlegt. So kommt es zu keinerlei Verlusten bei den Übertragungsraten und die Kunden surfen tatsächlich Highspeed.

 

 

vl. Martin Müller, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung und Tourismus, Bürgermeisterin Petra Lübbers, Kreistagsabgeordneter Heiner Reinert und Hermann-Josef Jansen, Kommunalmanager bei Westenergie